Cypherpunk
„Privatsphäre ist die Macht, selbst zu entscheiden, was man von sich der Welt zeigt.“ — Eric Hughes, A Cypherpunk’s Manifesto, 1993
Cypherpunk ist die Philosophie, die unter allem anderen hier liegt: die Überzeugung, dass Privatsphäre in einer offenen Gesellschaft keine Erlaubnis braucht, sondern Werkzeuge — und dass wir sie uns selbst bauen.
Diese Säule liest die Quellen selbst, nicht die Parolen, zu denen man sie verkürzt hat.
Was diese Säule behandelt#
- Die Manifeste — Hughes (1993), Tim Mays Crypto Anarchist Manifesto (1988) und die kryptografische Linie, die mit Chaum beginnt.
- Die Ideen — warum Kryptografie eine politische Technologie ist und was ihre Verfasser wirklich gemeint haben.
- Fallstudien — wo diese Ideen auf die Wirklichkeit trafen, und was wir aus diesem Aufeinandertreffen lernen.
Der Horizont, nicht der Einstieg#
Die meisten kommen zu dieser Säule zuletzt, und das ist Absicht: Die Philosophie trifft am tiefsten, wenn du die Privatsphäre schon geübt, deine eigenen Schlüssel gehalten und etwas Souveränität gekostet hast. Sie ist der Horizont, auf den die anderen drei Säulen zugehen.
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